BrainCare in der NZZ am Sonntag

Die NZZ am Sonntag widmete sich in einem fundierten Fokusartikel dem Thema Gehirnerschütterungen und porträtierte dabei auch die Arbeit der BrainCare Medical Group. Wir danken Moana Mika und dem Redaktionsteam für die differenzierte Berichterstattung, die dazu beiträgt, das öffentliche Bewusstsein für ein oft unterschätztes medizinisches Thema zu schärfen.

Gehirnerschütterungen zählen zu den häufigsten Schädel-Hirn-Traumata und gleichzeitig zu den am stärksten unterschätzten. CT und MRT fallen oft unauffällig aus, obwohl Betroffene im Alltag massiv eingeschränkt sind: Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Kopf- und Nackenschmerzen, visuelle Ermüdbarkeit, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen sowie belastungsabhängige Beschwerden prägen ihren Alltag.

Diese diagnostische Lücke hat Konsequenzen: Ohne gezieltes Abklärungskonzept werden Symptome fehlgedeutet, Therapien verzögert und Betroffene – ob Berufstätige, Schülerinnen oder Sportler – zu früh oder unter falschen Voraussetzungen wieder belastet.

Schwindel nach einem Trauma ist eines der häufigsten und zugleich am häufigsten fehlgedeuteten Leitsymptome. Nicht jeder Schwindel entsteht zentral im Gehirn. Nach einem Trauma können sich im Innenohr kleine Kalziumkristalle, sogenannte Otolithen, lösen und die Gleichgewichtsorgane reizen. Das Gehirn empfängt dadurch widersprüchliche Informationen zur Körperlage, obwohl objektiv keine Bewegung stattfindet. Klinisch manifestiert sich dies als Dreh- oder Schwankschwindel. Wird der zugrunde liegende Mechanismus erkannt, kann gezielt behandelt werden, mittels Lagerungsmanövern oder, in komplexeren Fällen, mithilfe eines spezialisierten Drehstuhls in Diagnostik und Therapie. Entscheidend ist dabei nicht das Symptom an sich, sondern der zugrunde liegende neurophysiologische Mechanismus. BrainCare verfolgt einen modernen, evidenzbasierten Behandlungsansatz, der auf vier Säulen beruht:

  • Präzise funktionelle Diagnostik statt undifferenzierter Standardabklärung
  • Multimodale, evidenzbasierte Neurorehabilitation mit subsystemspezifischer Ausrichtung
  • Interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Medizin, Therapie und Neuropsychologie
  • Frühzeitige, individuell dosierte Aktivierung, abgestimmt auf Belastbarkeit und Beschwerdemuster

Neue medizinische Leitlinien brauchen Zeit, bis sie in der klinischen Praxis flächendeckend ankommen. Umso wichtiger ist gezielte Aufklärung, damit die Rückkehr in Beruf, Schule oder Sport auf solider diagnostischer Basis gelingt.

Haben Sie Fragen zu Ihrer eigenen Situation oder möchten Sie mehr über unser Abklärungskonzept erfahren Sprechen Sie uns an! Wir begleiten Sie von der Diagnostik bis zur Rückkehr in Ihren Alltag.